Die Ernährung ist nicht nur beim Menschen von großer Wichtigkeit für die Gesundheit, sondern ebenfalls bei unseren Haustieren, also auch beim Hund.
Der heutige Hundebesitzer sieht sich einer Fülle von Futtermitteln gegenüber, da ist es schwer, sich für oder gegen ein Produkt zu entscheiden.
Wer hat die nötige Sachkenntnis? Fakt ist aber, dass immer mehr Hunde nicht artgerecht ernährt werden und Krankheiten, die mit der fehlerhaften Ernährung im Zusammenhang stehen, auftreten:
Störungen des
Verdauungstraktes: Durchfall, Erbrechen, Verstopfung
Störungen der Haut: mattes
Fell, Ausschläge
Skelettveränderungen: in
Form von Gelenkserkrankungen wie HD,ED
Allergien: meist
gegen ein oder mehrere Bestandteile des Futters
Dabei sind Hundehalter per Gesetz (TierSchHuV § 8, TierSchG § 2, Abs. 1 und 3) dazu verpflichtet, „das Tier artgerecht zu ernähren, zu pflegen und unterzubringen“ und dafür über „die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zu verfügen“.
Trotz der inzwischen erfolgten langen Domestikation ist der Hund in seiner Anatomie, seiner Physiologie und in seinem Verhalten immer noch ein Raubtier. Ein Raubtier mit Reiß- und Fangzähnen, mit einem Schlingrachen und einem extrem dehnungsfähigen Magen, der als Vorratsspeicher fungiert: der Hund ist ein Schlingfresser. Er verschluckt Beutetiere am Stück, mit allem Drum und Dran, also mit Innereien, Knochen, Blut usw., und hat auch Kräuter, Beeren, Früchte und Gräser auf dem Speiseplan.
Der Hund ist also sehr anpassungsfähig, da er nicht mehr jagen kann, muss er das fressen, was er bekommt, und ein Hund mit gesundem Appetit lässt sich nicht lumpen. Aber würden Sie auch ihr Kind alles essen lassen, wenn Sie wissen, dass es ihm nicht gut bekommt?
Auch der Hund hat das Recht gesund zu leben und dafür sind wir Hundehalter verantwortlich. Schließlich wollen wir lange ein lebenslustiges Tier an unserer Seite.