Im Schleppleinentraining lernt der Hund, dass er den vom Menschen bestimmten Leinenradius einhält und auch später ohne Leine abrufbar ist.
Das Training dient dem Bindungsaufbau bei der Grunderziehung sowie zur Korrektur von nicht erwünschten Verhaltensweisen im Freilauf.
Das Training findet nur mit Brustgeschirr statt und nicht mit Halsband, denn der Hund soll mit und durch den Zug auf den Hals keine negativen Erfahrungen verknüpfen. Ziehen an der Leine ist tabu, der Hund lernt über positive Bestärkung.
Am Brustgeschirr wird eine lange Schleppleine befestigt, die je nach Hund entweder am Boden liegt oder vom Hundehalter in der Hand gehalten wird. Daher ist es ratsam, dass der Hundehalter Handschuhe trägt, die Handhabung der Schleppleine muss erlernt werden.
Im fortgeschrittenen Training wird die Schleppleine überflüssig und der Hund folgt seinem Menschen im Freilauf.