Das Verhalten eines Hundes wird (wie bei allen Tieren) geprägt durch alles, was er erlernt oder erfahren hat. Dazu gehören nicht nur die guten, sondern auch die schlechten Erfahrungen. Ein Hund reagiert auf die äußeren Einflüsse in seiner Umgebung und beurteilt diese je nach seinem Erfahrungswert in „gut“ und „schlecht“. Dabei sind für ihn der persönliche Nutzen, d.h. der Nutzen zum Überleben und die Sicherung seiner Bedürfnisse (Triebbefriedigung) entscheidend. So ist es auch bei freilebenden Rudeltieren verschiedener Gattungen, sowohl bei Fluchttieren wie Pferden und Hirschen, als auch bei Raubtieren wie Raubkatzen, Wölfen und eben Hunden. Das Rudel sichert das Überleben und die Fortpflanzung.
Wenn wir einen Hund in unser Haus aufnehmen, egal ob Welpe oder erwachsener Hund, wird er diese neue Umgebung auch nach seinen arttypischen Vorstellungen erfahren und beurteilen. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang und hat nichts mit menschlichen Wertvorstellungen zu tun. Ein Hund kann nur hündisch „denken“.
Bindung und Zuneigung entstehen durch das gemeinsame Leben mit dem Menschen im Rudel, in dem es bestimmte Regeln gibt und in dem die Menschen die Elternrolle für den Hund übernehmen. Der Hund lernt vom Menschen und der Mensch regelt das Leben des Hundes und beschützt ihn. Die Aufgabe des Menschen und Hundehalters ist es, dem Hund alles beizubringen, was er für das Zusammenleben braucht. Dazu gehören natürlich zuallererst die Triebbefriedigungen wie Nahrung, Schlaf, Bewegung usw. als auch das Lernen von Verhaltensweisen und Kennenlernen des Lebensraumes.
Ich helfe Ihnen, damit Sie mit Ihrem Sozialpartner Hund in einem natürlichen Miteinander leben können und erkläre Ihnen die Verhaltensweisen Ihres Hundes. Damit befähige ich Sie als Hundehalter für den Umgang mit Ihrem Hund. Das Training findet am Anfang in Ihrem Wohnumfeld statt und wird genau nach Ihren Bedürfnissen zugeschnitten.
Welpenkauf und -erziehung
Anschaffung eines Hundes aus dem Tierschutz
Seien Sie bei dem Kauf Ihres Hundes kritisch gegenüber dem Züchter oder Verkäufer und überprüfen Sie die Seriösität und das Fachwissen. Seien Sie auch selbstkristisch, was die Rassenauswahl betrifft. Welcher Hund passt zu Ihnen, was möchten Sie mit dem Hund machen, was soll der Hund für Sie tun?
Ein Hund ist ein Lebewesen und hat ein Recht auf artgerechte Haltung, Erziehung und Ernährung.
Die Grundlagen für eine richtige Erziehung werden im Welpenalter gelegt und je früher Sie mit der Erziehung anfangen, umso besser. Sie ersparen sich Probleme und Ihrem Hund und Ihnen eine spätere Verhaltenstherapie. Schon die ersten Wochen bei der Mutterhündin prägen den Hund fürs Leben. Mit ca. 9 Monaten ist ein Hund erwachsen, also geschlechtsreif. Holen Sie sich Hilfe, wenn Sie unsicher sind in Erziehungsfragen, besonders wenn es der erste Hund ist.
Wir beraten Sie beim Welpenkauf oder bei der Übernahme eines Hundes aus dem Tierschutz oder als Privatvermittlung.
Wir helfen Ihnen bei der richtigen Erziehung Ihres Welpen. Nutzen Sie die Prägephase für eine artgerechte Erziehung.